M & K Fördertechnik in Eggermühlen investiert

Quelle: www.noz.de
Von: Miriam Heidemann
02.07.2018

mihe Eggermühlen. Seit 24 Jahren produziert M & K Fördertechnik in Eggermühlen Förderanlagen für verschiedene industrielle Bereiche und beliefert Unternehmen in Europa und der Welt.

Mit neuen Investitionen setzen Theodor Meyer und Reinhard Kemme, Geschäftsführer der M & K Fördertechnik Meyer und Kemme GmbH, auf Zukunftsfähigkeit. Das Unternehmen ist auf die Bereiche Fördertechnik und Sondermaschinenbau spezialisiert, konstruiert Förderanlagen sowie fördertechnische Komponenten für weltweit agierende Unternehmen. „Überall wo die Beförderung von Gütern gefragt ist, sind wir ein kompetenter Ansprechpartner für die Herstellung und Montage zugehöriger Förderanlagen“, so Meyer. Um den stetig wachsenden Anforderungen der Industrie gerecht zu werden, legen beide Geschäftsführer großen Wert auf innovative Technik und Sonderanfertigungen. „Von der Planung über Konstruktion und die Montage vor Ort stimmen wir alle nötigen Bereiche mit unseren Kunden ab“, erklärt Meyer.

Als Zwei-Mann-Betrieb angefangen

Bereits vor der gemeinsamen Firmengründung waren die beiden Geschäftsführer durch ihre langjährige Tätigkeit in einem Ankumer Betrieb mit der Produktion komplexer Fördertechniken betraut. Mit Schließung des damaligen Betriebes machten sich Kemme und Meyer 1994 selbstständig und gründeten M & K Fördertechnik. „Wir fingen dann als Zwei-Mann-Betrieb in Eggermühlen an mit einem Wartungsservice für die in der vorherigen Firma produzierten Anlagen. Seitdem wuchs unser Mitarbeiterstamm beständig und die eigene Produktion der Förderanlagen kam hinzu“, so Kemme. Heute beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter und diverse Aushilfskräfte.

„Wir sind momentan sehr gut ausgelastet“

Mittlerweile beliefert M & K Fördertechnik direkt Industrie-Endkunden als auch international tätige Unternehmen mit Sonderanfertigungen sowie technischen Komponenten für Förderanlagen. Die Angebote decken dabei die Bereiche Stückgut- und Palettenfördertechnik, Verpackungstechnik, aber auch Roboterzuführung ab. Sonderanfertigungen für den industriellen Bereich bilden zudem einen wesentlichen Bestandteil des Firmengeschäftes. Zu den größeren aktuellen Projekten zähle beispielsweise die Herstellung einer Förderanlage für Stahl-Coil-Paletten mit bis zu sieben Tonnen Eigengewicht oder der Bau einer Siebtrommelmaschine für Recycling-und Umwelttechnik. „Wir sind momentan sehr gut ausgelastet“, so Meyer. Der Umsatz von zwei Millionen Euro im vergangenen Jahr werde dieses Jahr womöglich übertroffen, wie die Geschäftsführer berichten.

Blechteile werden ab jetzt selbst gefertigt

Im April nahm das Unternehmen eine neue Abteilung zur Eigenfertigung von Blechteilen in Betrieb. „Ausschlaggebend war die Tatsache, dass sich aufgrund der guten Konjunktur die Lieferzeiten für Blechteile erheblich verlängerte, teilweise auf sechs bis acht Wochen“, so Kemme. Durch die Verzögerungen kam es zu zeitlichen Engpässen in der Produktion, sodass Liefertermine nicht immer eingehalten werden konnten. Mit der Eigenfertigung von Blechteilen reagierte das Unternehmen auf das Problem, um Kundenaufträge zukünftig schneller und flexibler abwickeln zu können. Dazu wurde eine ehemals als Lagerhalle genutzte Fläche mit einer neuen Betonsohle und einem Schwerlastregalsystem ausgestattet. Zusätzlich erweiterte das Unternehmen im vergangenen März den Maschinenpark unter anderem um eine Laserschneidanlage und eine Abkantpresse der Firma Trumpf.

Generationswechsel steht an

„In den nächsten Jahren steht ein Generationswechsel an“, so Kemme. Bis dahin solle sich das Laserschneiden und Kanten neben der Fördertechnik fest als Umsatzgröße etablieren. „Wir möchten eine gesunde Firma an die nächste Generation weitergeben. In dieser Hinsicht sind wir auf einem guten Weg“, sagt der Geschäftsführer. Geplant sei, dass der Betrieb in den nächsten zwei bis fünf Jahren in die Hände der Nachfolgegeneration übergeben werde. Die Geschäftsführung übernehme dann Meyers Sohn, Florian Meyer, sowie Kemmes Tochter, Carolin Möller gemeinsam mit Ehemann Markus Möller.